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Textil bedrucken oder besticken: welches Verfahren passt?

Bedruckter Hoodie mit All You Print Logo in einer Siebdruckwerkstatt

Sie möchten T-Shirts für Ihr Team, Poloshirts für den Messestand oder Hoodies für Ihren Verein mit Ihrem Logo versehen, sind sich aber beim Verfahren unsicher? Siebdruck, Digitaldirektdruck, Digitaltransferdruck und Stick unterscheiden sich in Optik, Motivgrösse, Haltbarkeit und Mindestmenge. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie Textil bedrucken oder besticken lassen, damit das Ergebnis zu Motiv, Anlass und Stückzahl passt.

Die vier Verfahren im Überblick

Welche Veredelung möglich ist, hängt vom Textil ab. Im Konfigurator jedes Produkts sehen Sie, welche Verfahren und Positionen zur Wahl stehen. Kurz zusammengefasst:

  • Siebdruck: perfekt für einfache Motive mit kräftigen Farben, grossflächig auf Vorder- und Rückseite. Bei den Stanley/Stella Creator 2.0 T-Shirts misst der Druckbereich 26 x 40 cm.
  • Digitaldirektdruck: Die Farbe wird mit feinen Düsen direkt auf die Baumwolle aufgebracht, ähnlich wie bei einem Tintenstrahldrucker. Ideal für fotorealistische Motive und Farbverläufe, ebenfalls grossflächig, beim Creator 2.0 auf 29 x 36 cm.
  • Digitaltransferdruck: fotorealistische Motive auf vielen einzelnen Bereichen der Vorder- und Rückseite sowie auf den Ärmeln. Häufig gewählt für Poloshirts und Sweatshirts.
  • Stick: Ihr Logo wird mit Garn aufgebracht. Das wirkt besonders hochwertig und hält lange, ideal für Logos, Wappen und kurze Schriftzüge.

Grosse Motive: Siebdruck oder Digitaldirektdruck?

Soll ein grosses Motiv auf die Brust oder über den ganzen Rücken, kommen Siebdruck und Digitaldirektdruck in Frage. Beide sind zum Beispiel bei den Basic T-Shirts Herren von Fruit of the Loom, den Regular Fit T-Shirts Herren, den Longsleeves Herren und den Stanley/Stella Cruiser 2.0 Hoodies aus Bio-Baumwolle wählbar.

Die Faustregel: Besteht Ihr Motiv aus wenigen, klar abgegrenzten Farben, etwa ein Vereinswappen, ein Firmenlogo oder der Schriftzug für ein Sommerfest, ist der Siebdruck die richtige Wahl. Er bringt kräftige Farben auf den Stoff. Zeigt Ihr Motiv dagegen ein Foto, eine Illustration oder feine Farbverläufe, wählen Sie den Digitaldirektdruck. Er gibt Übergänge und Details wieder, die sich mit einzelnen Druckfarben nicht umsetzen lassen.

Auch das Textil entscheidet über das Ergebnis. Die Regular Fit T-Shirts bestehen aus Baumwolle mit feiner Oberflächenstruktur, die sich besonders gut veredeln lässt, und sind bei 60 °C waschbar. Die Damenvariante aus 100 % Baumwolle mit 180 g/m² eignet sich für den Siebdruck ebenso wie für fotorealistische Motive im Digitaltransferdruck. Beim Fruit of the Loom Hoodie Damen sorgt ein spezielles Garn für eine verbesserte Bedruckbarkeit. Wer auf Bio-Baumwolle setzt, findet sie bei Stanley/Stella und JAKO.

Logos an mehreren Stellen: Digitaltransferdruck oder Stick?

Bei Arbeitskleidung, Teamkleidung für Messe und Verkauf oder Poloshirts in der Gastronomie sitzt das Logo meist klein und gezielt: links auf der Brust, im Nacken oder auf dem Ärmel. Die meisten Textilien lassen sich an bis zu zwei Positionen veredeln, zum Beispiel mit dem Firmenlogo auf der Brust und einem Slogan gross auf dem Rücken. So erkennt man Ihr Personal schon von weitem.

Der Digitaltransferdruck gibt auch Fotos und feine Details wieder. Bei den JAKO Poloshirts Organic aus Bio-Baumwolle in Piqué-Qualität und bei den Poloshirts Classic Stretch mit OEKO-TEX Zertifizierung ist er das angebotene Verfahren. Auch die JAKO Sweatshirts Organic werden im Digitaltransferdruck veredelt.

Der Stick wirkt edel und ist besonders widerstandsfähig. Sie wählen ihn zum Beispiel bei den Poloshirts Premium Stretch, den Poloshirts Basic, den Poloshirts Classic Damen (Promodoro), den Hoodies von Promodoro, ID Identity und Fruit of the Loom oder beim Sweatshirt Basic Kinder für die Juniorenabteilung Ihres Vereins. Als Faustregel gilt: Für Fotos und Farbverläufe ist der Digitaltransferdruck die bessere Wahl, für ein Logo mit klaren Formen der Stick.

Caps: Stick, 3D-Stick oder Druck?

Bei Caps steht der Stick im Vordergrund. Die Modelle von Flexfit, Beechfield und Atlantis lassen sich vorne, hinten und seitlich besticken, vorne auch im 3D-Stick, der das Logo erhaben wirken lässt. Typische Stickbereiche sind 10 x 5 cm auf der Vorderseite, 10 x 3 cm hinten und 5 x 3 cm seitlich. Bei den Atlantis Caps sind bis zu 12 Garnfarben möglich, die Beechfield Trucker Caps mit Netzrücken tragen den Stick auf der Stirnseite.

Für farbige Logos gibt es Druckvarianten: je nach Modell Digitaltransferdruck auf der Front bei Flexfit und Atlantis, bis zu 4-farbiger Siebdruck oder Digitaltransferdruck bei den Impact AWARE Caps und 1-farbiger Siebdruck oder Digitaltransferdruck bei den nachhaltigen Caps aus 100 % recyceltem Polyester. Beechfield und Atlantis Caps gibt es ab 1 Stück, die Werbe-Caps ab 25 Stück. Gefragt sind Caps vor allem im Frühling und Sommer, für Sportanlässe, Firmenausflüge und Open Airs.

Häufige Fragen zum Textildruck

Was hält länger, Druck oder Stick?

Der Stick gilt als besonders langlebig und widerstandsfähig. Er ist deshalb erste Wahl für Polos, Hoodies und Caps, die täglich getragen werden. Achten Sie zusätzlich auf das Textil: Die Regular Fit T-Shirts und die JAKO Sweatshirts Organic sind zum Beispiel bei 60 °C waschbar.

Kann ich ein Foto auf ein T-Shirt drucken lassen?

Ja. Für Fotos und Farbverläufe eignen sich der Digitaldirektdruck für grosse Flächen und der Digitaltransferdruck für kleinere Bereiche. Siebdruck und Stick sind für Logos und Schriftzüge mit klaren Farbflächen gedacht.

Ab wie vielen Stück kann ich Textilien bedrucken lassen?

Das hängt vom Modell und teils vom Verfahren ab. Die Regular Fit T-Shirts und die JAKO T-Shirts Organic sind ab 1 Stück erhältlich, die Slim Fit T-Shirts Damen und viele Poloshirts ab 5 Stück. Beim Basic T-Shirt Damen mit V-Ausschnitt beginnt die Bestellung je nach Verfahren bei 1 oder bei 50 Stück.

Kann ich vor der Bestellung ein Muster sehen?

Für die T-Shirts Basic, Budget und Premium Herren können Sie unbedruckte Muster bestellen. So prüfen Sie Grösse, Farbe und Tragekomfort, bevor Sie die ganze Serie bedrucken lassen.

Farben, Druckdaten und Bestellung

Die Grundfarbe des Textils beeinflusst den gedruckten Farbton und kann zu leichten Abweichungen führen. Ist Ihr Logo in HKS- oder Pantone-Volltonfarben definiert, finden Sie die Vorgaben im Datenblatt, das nach der Konfiguration erscheint. Liefern Sie Logos wenn möglich als Vektordatei und Fotos in hoher Auflösung. Der Preis in CHF erscheint im Konfigurator sofort, so vergleichen Sie Verfahren, Positionen und Mengen direkt.

Denken Sie an die Saison: Poloshirts und Hoodies sind im Herbst besonders gefragt, für Herbstmessen, Firmenanlässe und Teamgeschenke zum Jahresende, T-Shirts und Caps im Frühling für Sportanlässe und Sommerfeste. Die Lieferfrist wird vor der Bestellung angezeigt, geliefert wird in die ganze Schweiz, von Basel bis Chur und von Genf bis St. Gallen.

Starten Sie jetzt mit Ihrem Motiv: Wählen Sie Ihr Textil bei den T-Shirts, den Poloshirts oder den Hoodies, legen Sie Verfahren und Positionen fest und bestellen Sie direkt online.

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